Unser Körper ist ein geschlossenes System, also müssen wir auch die Gesamtheit betrachten, um Gesundheit zu erlangen/erhalten (holistic).

Ein ganz normales Leben

Ich führte ein ganz normales Leben. Mann, 2 Kinder, Hund. Von Beruf Grafik-Designerin. Ich mag meinen Beruf. Plötzlich starb meine Mutter. Ihr Herz hatte mit 69 versagt. vorher lag sie 3 Monate im Wachkoma. Ich fing an, mich mit den Ursachen für die Herzrhythmusstörungen meiner Mutter und dem Thema Wachkoma zu beschäftigen. Das Wissen beruhigte mich, gab mir das Gefühl, nicht hilflos zu sein... das sollte der erste Schritt zu einer neuen Lebensphase werden.

 

Der neue Weg

Wir waren wandern in Südtirol, als ich plötzlich einen stechenden Schmerz im Knie spürte. Der ließ den ganzen Urlaub über  auch nicht mehr nach. Auch Zuhause war ich aufgrund des Schmerzes plötzlich sehr eingeschränkt. Und das mir, wo ich ein Aktivbündel bin, viel Sport mache, mit den Kindern tobe. Das ist nun über 5 Jahre her. 

Ich musste also etwas tun und so ging daher zum Orthopäden, einem Facharzt, wie ich hoffte...

 

Ärzte sind auch nur Menschen

Der erste Orthopäde röntgte, fand nichts, wollte mir Schmerzmittel und Physiotherapie verschreiben, obwohl er den Grund für die Probleme im Knie nicht kannte. Ich bin privat versichert, so dass man zunächst einmal alles verschrieben bekommt, was geht... Nicht mit mir. Ich ging zum nächsten Orthopäden.

Er machte einen kompetenten Eindruck, meinte, man müsste Ursachenforschung betreiben... Hörte sich gut an. Ich bekam erstmal Einlagen und Hyaluronsäurespritzen ins Knie. Alles vom Feinsten. Bin ja privat...

 

Eine Odyssee nimmt ihren Lauf

Die Einlagen bewirkten, dass ich Rückprobleme bekam, dem Knie haben sie null gebracht. Die Spritzten sorgten für Wassereinlagerungen im Knie, die ich bis heute immer mal habe. Plötzlich war von Arthroskopie die Rede. OP wollte ich nicht. Lieber eine weitere Meinung einholen. Also dritter Arzt. Der riet mir  von einer OP ab und schickte mich mit dem Rat nach Hause, ich solle bei Schmerzen einfach Globolis nehmen. Ich begann daher, mich selber schlau zu machen, stieß auf die "Podosohle", die meinen Rücken geraderückte und dadurch das Knie entlastete und schaute, was ich mit Ernährung und Sport noch alles bewirken konnte.

 

Die Lösung: selbst ist die Frau / der Mann

Ich passte meinen Sport meinem Knie an, stabilisierte, so weit es ging, die Muskulatur, verzichtete weitestgehend auf tierische Proteine, fand  ein paar gute Nahrungsergänzungsmittel für Knorpel und Knochen und merkte zusehens, dass mein Knie erst aufhörte zu schmerzen, dann verschwand das Knacken und Knirrschen. Ich konnte wieder auf dem Boden Knien, joggte fleissig und war nach einigen Monaten so gut wie Beschwerdefrei. Ab und an lagert sich noch Wasser ein. Dann nehme ich ein paarmal Syvash Heilschlamm und das Knie schwillt ab.