Baobab Öl - Der Weg zur ewigen Jugend?

Der Wunsch nach ewiger Jugend ist wahrscheinlich schon Jahrtausende alt. Schon die alten Ägypter nutzten diverse Öle und Essenzen aus der Natur, um sich ihre Jugend möglichst lange zu erhalten. Und selbst die Toten wurden mit ihnen einbalsamiert, um möglichst unbeschadet ins Jenseits zu gelangen.


Heutzutage stehen wir bei unserem Wunsch nach ewiger Jugend vor dem Problem, dass wir Menschen mittlerweile immer älter und die negativen Einflüsse auf unseren Körper in Form von Stress, UV und falscher Ernährung auch nicht gerade weniger werden. Es stellt sich jedoch die Frage, wenn die Ägypter früher so erfolgreich Mittel zur Arznei und Verjüngung aus der Natur verwendet haben, warum wir das nicht einfach auch wieder tun könnten? Ich persönlich finde es sehr schade, dass so viele Rezepte, welche uns die Natur großzügig anbietet, in Vergessenheit geraten sind. Wussten Sie z. B., dass wir 25 Jahre unseres Lebens mit Krankheiten verbringen und nur jeder 110. Mensch heute an Altersschwäche, der Rest aber an Krankheiten stirbt? Wer will aber schon den Rest seines Lebens in Krankheit und gebrechlich verbringen?


Ich selbst bin mittlerweile 51 Jahre alt und merke langsam, dass die Schwerkraft ihren Tribut fordert und nicht mehr alles die gewohnte Spannkraft der Jugend hat. Ich bin zwar fit, treibe viel Sport und fühle mich gut, keine Frage, aber trotzdem habe ich das Bedürfnis, mehr zu tun, um nicht so schnell zu altern. Reine Eitelkeit, das gebe ich wohl zu, aber ein Laster erlaube ich mir einfach.


Gesagt getan ging ich auf die Suche nach meiner Büxe der Pandora bezüglich ewiger Jugend und stieß dabei auf Baobab, einen Baum, der auch Affenbrotbaum genannt wird. Baobab ist in Afrika schon seit vielen Jahren bekannt, erlangt aber erst in den letzten Jahrzehnten immer mehr Aufmerksamkeit in den hiesigen Breitengraden.


Was aber macht diesen Baum mit seinen Früchten so einzigartig? Wie sollte er mir helfen, den schneller voranschreitenden Alterserscheinungen äußerlich und innerlich entgegen zu wirken?


Schon die ersten Fotos des Baumes, die ich im Internet fand, erweckten in mir den Eindruck, dass er irgendwie Besonders aussah. Das liegt u. a. daran, dass der Baum einen Großteil des Jahres keine Blätter trägt, eine Krone gigantischen Ausmaßes hat und dadurch aussieht wie ein Baum, der auf dem Kopf steht, mit einer großen Wurzel, die in die Luft ragt. Tatsächlich ist vielen der Baobabbaum, der Affenbrotbaum genannt wird, weil die Affen seine Früchte besonders lieben, schon aus der Geschichte des kleinen Prinzen bekannt, von Antoine de Saint Exupéry. Leider hier eher im negativen Sinne, da der Baum in dieser Geschichte den Planeten des kleinen Prinzen mit seinen Wurzeln zu zerstören droht. Tatsächlich übertreffen die Wurzeln, welche sich über mehrere hundert Quadratmeter ausbreiten können, die Krone des Baumes noch um ein Vielfaches. Hierin liegt aber auch schon gleich einer der ersten großen Vorteile des Baumes. Denn durch diese Reichweite ist er in der Lage immens viel Wasser zu speichern. So kann ein ausgewachsener Baum von etwa 25 m Höhe, mit einem Stammumfang von ca. 25 cm bis zu 140.000 Litern Wasser speichern. Das Wasser lagert der Baum, der seine Blätter so früh abwirft, um Wasser zu sparen, vornehmlich im Holz selbst, was ihn - zum Glück - für die Holzindustrie unbrauchbar macht. Auch die Photosynthese vollzieht sich bei diesem Baum etwas anders als bei anderen Pflanzen. So wird das Chlorophyll beispielsweise nicht über die Blätter aufgenommen, sondern direkt über die Äste und unter der Rinde gesammelt. Somit nimmt der Baobab die Sonnenenergie direkt durch seinen Stamm und seine Äste auf, was in der Natur sonst so gut wie gar nicht vorkommt.


Auch die Tiere profitieren im warmen Klima Afrikas von der Fähigkeit der Wasserspeicherung des Baumes. So graben Elefanten sich z.B. Löcher in den Baum, um an das Wasser zu kommen, genau wie die Menschen auch und ausgeholt dient der Baum später sogar als Wohnraum. Der immense Wasserspeicher des Baumes reicht am Ende sogar aus, um einen Buschbrand zu überleben. Das ist schon phenomenal.


Dieser Baum beeindruckte mich immer mehr, er schien wirklich etwas ganz Besonderes zu sein. Aber nicht nur seine Optik beeindruckt, sondern auch seine Inhaltsstoffe. Nicht umsonst wird der Baum, der vorwiegend in afrikanischen Ländern vorkommt, der „Medizinbaum“ oder auch „Zauberbaum“ genannt.


Zwischen acht und dreiundzwanzig Jahren benötigt der Baum, bevor er Blüten hervorbringt. Seine Früchte gleichen ein wenig der Papaya und können bis zu 20 cm lang werden. Ein ausgewachsener Baum kann bis zu 300 Früchte tragen und somit 30 kg Fruchtfleisch im Jahr erzeugen. Welcher Baum kann das schon von sich behaupten?


Da der Baobab ein genetisch unveränderter Baum ist, enthält er noch viele ursprüngliche Nährstoffe und ist zudem sonnenverwöhnt, so dass die Früchte ihre volle Nährstoffdichte erreichen können. Das Problem der Früchte heutzutage ist ja meist, dass die wenigsten noch von der Sonne gereift werden, weil die Transportwege zu uns zu lang sind. Weiterhin hat sich, wegen des Mangels an Nährstoffen in unseren Böden die Mineralstoffdichte in den letzten Jahren um knapp 50 % reduziert. Diese Probleme gibt es beim Baobab nicht. Die Früchte werden durch die Sonne gereift, das Fruchtpulver aus den Früchten entnommen und aus den Samen der Frucht wird das wertvolle Öl extrahiert.


Natürlich könnte man heute alle Nährstoffe, welche die Frucht enthält auch künstlich im Labor nachbauen, jedoch ist unser Körper seit Jahrmillionen an die Nährstoffe der Natur gewöhnt und kann somit auch nur diese perfekt dechiffrieren. Weiterhin ist auch das Zusammenspiel der einzelnen Nährstoffe wichtig. Einzeln können wir die Nährstoffe nicht gut verwerten, denn alle Mineralien und Spurenelemente bauen aufeinander auf und sind in der Natur perfekt aufeinander abgestimmt und das können wir so noch nicht genau nachbauen. In der Baobabfrucht sind wohl diese Komponenten besonders zahlreich enthalten.


Doch welche Inhaltsstoffe genau machen die Baobabfrucht denn nun so ungemein wertvoll für uns?

5 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen