Kombucha, eine wahre Vitaminbombe

Wie Ihr Kombucha ganz einfach selbst zubereiten könnt.




Kombucha gibt es bereits seit 2500 Jahren, doch in den letzten Jahren feiert er ein grandioses Comeback. Kombucha ist ein Fermentationsgetränk, das mit Hilfe eines Scoby (viele nennen ihn auch "Teepilz", jedoch ist ein Scoby – symbiosis of batteria an yeast – ein "Zusammenschluss aus Bakterien und Hefe") aus einer Mischung von grünem mit schwarzem Tee und Zucker hergestellt wird. Es schmeckt am Ende wie Cidre und ist ein wunderbar erfrischendes Getränk. Es enthält ein wenig Alkohol, aber nicht mehr als 1 %, also weniger als Apfelsaft.


Ursprünglich stammt der Kombucha aus Ostasien und kam über Russland schließlich zu uns nach Deutschland. In den Weltkriegen ist er aufgrund der Zuckerknappheit etwas in Vergessenheit geraten, wurde bis dahin aber gerne als Aperitif, Verdauungs- oder Gesundheitsgetränk getrunken.

Der Kombucha enthält aber Zucker und das ist doch ungesund?


Nein, denn der Scoby ernährt sich im Laufe seines Wachstums vom Zucker, so dass der Tee am Ende seiner "Reifephase" kaum noch Zucker enthält.


Was ist so Besonderes am Komubucha-Tee? Warum ist dieser so zu empfehlen?


Der Kombucha-Tee tötet durch seinen sauren PH-Wert Krankheitserreger im Darm ab. Und da unser Immunsystem zu 80 % vom Darm gesteuert wird, ist das schon mal ein riesen Vorteil.Der Tee bindet und entfernt sehr wirkungsvoll Giftstoffe (selbst Schwermetalle) im Körper. Und da wir aufgrund der Umwelt und zahlreicher kosmetischen Produkte und Nahrungsmittel häufig mit Schwermetallen belastet sind, ist das eine perfekte Reinigung von innen.Der Kombucha wirkt probiotisch, denn die im Kombucha enthaltenen Mikroorganismen siedeln sich im Darm an und entfalten dort ihre positive Wirkung auf den Organismus, d.h. sie helfen bei der Verdauung unserer Nahrung und geben dem Körper wertvolle Nährstoffe und Vitamine. Gleichzeitig verdrängen sie krankheitserregende Bakterien und Pilze. Perfekt, würde ich sagen.Die im Kombucha enthaltenen organischen Säuren verbessern die Reaktion des Körpers auf Kohlenhydrate und sorgen somit für einen stabilen Blutzuckerspiegel.Ich habe festgestellt, dass ein Glas Kombucha vor oder nach dem Mittagessen den Mittagsschlaf oder den Kaffee überflüssig macht, da der Tee uns wieder mit Energie auflädt.Ein richtig fermentierter Kombucha gleicht einer Vitamin-Tablette. Bereits 200 ml Kombucha decken unseren Tagesbedarf der B-Vitamine 1, 2, 6 und 12 (für Veganer sehr interessant!) sowie Vitamin C. Das ist also besonders für unser Immunsystem in der Erkältungszeit interessant.Der Kombucha ist ein wahrer Jungbrunnen. Und ich habe gelesen, dass Heidi Klum den regelmäßig trinkt. Nicht, dass wir danach alle so wie Heidi aussehen, aber immerhin bindet der Tee freie Radikale und schützt somit den Körper vor vorzeitigem Altern.Interessant ist auch die, dem Tee nachgesagte, Wirkung gegen Krebs.Diese Wirkung soll durch den Tee und den darin enthaltenen Polyphenolen erzeugt werden.Kombucha schützt uns vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, da durch den regelmäßigen Verzehr weniger atheriosklerotische Plaques, somit auch weniger Risiko für Gefäßkrankheiten wie Schlaganfall und Herzinfarkt entsteht.Interessant ist der Tee auch für Menschen, die gerne Süsses essen. Denn durch den Genuss des Kombucha entstehen weniger Heißhungerattacken mit Lust auf Süßes. Der Blutzucker bleibt somit stabil und der Darm gesund, da Industriezucker ansonsten Nahrung für die schlechten Bakterien in unserem Darm bedeuten würde.Kombucha Tee senkt erwiesenermaßen den Cholesterin-Spiegel. Laut Studien konnten die Tee-Polyphenole sowie der aktive Inhaltsstoff DSL (D-saccharic acid-1,4-lactone) den Cholesterinspiegel bei Hypercholesterinämie senken.


In Summe kann ich den Tee daher nur jedem empfehlen. Wer ihn pur nicht so gerne mag, sollte ihn einfach mit frischen Obstsäften mischen.


Wie bereitet man den Tee zu?


Ihr benötigt für die Zubereitung lediglich ...


1 Liter Wasser – möglichst gefiltert80g Zucker – ich nehme immer Rohrohrzucker8g Tee – 4 g Grün- und 4 g Schwarztee (keine aromatisierten Tees oder Beutel)ca. 100 ml Starterflüssigkeit (bekommt man online mit dem Scoby zusammen)1 Scoby1 Einwegglas o.ä. für mindestens 1 l Flüssigkeit

Nun reinigt Ihr das Glas gründlich mit Wasser (es dürfen keine Spülmittelreste in diesem verbleiben). Jetzt kocht Ihr das Wasser in einem Topf auf und gebt den Tee in einem Beutel hinein. Das Ganze lasse ich etwa 15 Minuten kochen. Nun sollte der Zucker in den Tee gegeben werden, der dann vollständig abgekühlt sein sollte, bevor er zum Scoby mit der Starterflüssigkeit gegeben wird.

Das Glas deckt Ihr nun mit einem Haushaltstuch o.ä. ab und befestigt dies mit einem Gummi, um den Tee vor Fliegen und Verunreinigungen zu schützen.


Nun solltet Ihr den Tee an einem ruhigen, dunklen und kühlen Ort (also am besten im Keller) lagern. Die Fermentation dauert 7 - 14 Tage, je nachdem wie sauer Ihr den Tee mögt. Ich probiere einfach immer zwischendurch.


Wenn der Tee fertig ist, füllt Ihr ihn in Flaschen ab und stellt ihn direkt in den Kühlschrank oder lasst den Tee nochmals 1 - 2 Tage bei Raumtemperatur stehen, wodurch er noch ein wenig mehr Kohlensäure erzeugt. Probiert das einfach mal aus, wie es Euch am besten schmeckt. Im Sommer schmeckt auch eine Kombination von frischem Orangensaft mit Kombucha sehr gut.

Und nun viel Spaß beim zubereiten.


Wer keine Zeit hat, einen Kombucha selbst zuzubereiten, der findet hier einen sehr guten Tee von der Firma Voelkel. Kombucha-Tee

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