Kurkuma - ein Superfood mit vielen Vorteilen für unsere Gesundheit

Wir kennen Kurkuma ja mittlerweile alle als stark entzündungshemmend, das Immunsystem stärkend und die Verdauung fördernd.


Auch wenn wir abnehmen möchten, kann Kurkuma uns hier gute Dienste erweisen, denn es aktiviert den Gallenfluss und fördert dadurch die Fettverbrennung. Doch Achtung! Ein zu viel ist definitiv auch nicht gesund, denn zu hohe Dosen Kurkuma können Magen-Darm-Probleme, Blähungen, Übelkeit, Erbrechen, bis hin zu Magenschmerzen und Durchfall verursachen. Nimmt man jedoch täglich weniger als 1000 mg (ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand mehr als 100 g Kurkuma am Tag ißt), muss man sich über derartige Nebenwirkungen keine Gedanken machen. Und ich finde, dass die Vorteile beim Kurkuma klar überwiegen.


Kurkuma gehört zu den Ingwergewächsen und wird auch "Gelbwurz" genannt. In Südostasien und Indien bezeichnet man Kurkuma bereits seit mehr als 500 Jahren als heilige Pflanze und ist deshalb auch ein wichtiger Bestandteil der ayurvedischen Ernährung und wird gerne in der TCM eingesetzt.


Die starke Gelbfärbung der Knolle rührt vom enthaltenen Curcumin.


Die entzündungshemmende Wirkung des Kurkuma kann uns bei Arthrose, Rheuma, Entzündungen von Haut, Magen und Darm, aber auch bei Erkältungen, gute Dienste erweisen. Für Sportler ist die Beschleunigung der Muskelregeneration durch Kurkuma sicher mehr als interessant.


Die gelbe Knolle wirkt aber auch antibakteriell, wodurch wir es äußerlich sehr gut bei kleinen Wunden und Verbrennungen sowie bei Insektenstichen einsetzen können.


Was dem Kurkuma sehr viel positive Aufmerksamkeit gegeben hat, ist seine stark antioxidative Wirkung, d.h. die Fähigkeit, freie Radikale zu bekämpfen. Somit reduziert es Alterungsprozesse, verhindert Blutgerinnsel und unterstützt unsere Herz-Kreislauffunktion. Bei regelmäßiger Einnahme reduzieren wir damit unser Risiko, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden, enorm.


Wie oben berichtet, wirkt das Gewürz weiterhin verdauungsfördernd und entgiftend (durch die Bildung von Leberenzymen, die Giftstoffe im Körper bekämpfen) und sollte daher in unserem Speiseplan nicht fehlen.


Auch als krebshemmendes Mittel wird Kurkuma häufig genannt, da das Curcumin sich wachstumshemmend auf Krebszellen auswirken und einen schnelleren Zelltod bewirken kann. Diese Tatsache wurde in diversen klinischen Studien untersucht und eine Evidenz nachgewiesen. Leider wurden diese nie veröffentlicht, oder auch vorzeitig beendet.



Es gibt aber eine öffentliche Studie von 2004, in der man nachlesen kann, dass Kurkuma die Produktion eines Entzündungsparameters bei Darmkrebserkrankungen nachweislich hemmen konnte.



Zusammenfassend kann man daher sagen, dass Kurkuma in den richtigen Dosen angewendet definitiv mehr Vor- als Nachteile aufweist.

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