Lebst Du noch oder CBDst Du schon?

Aktualisiert: Feb 10

Ich habe mich bislang eigentlich nie wirklich mit CBD-Ölen auseinandergesetzt und fand die Tatsache, dass das Öl etwas mit Cannabis zu tun haben sollte, doch etwas befremdlich.


Über Instagram stieß ich dann aber auf Guillaume van de Laar (Executive Director), die zu dem Unternehmen CBDsense gehört. Sie schickte mir auf meine Bitte hin einige Proben, weil mich die Wirkungsweise des Öles, so wie es Celeste beschrieben hatte, doch langsam zu interessieren begann.


Aber was genau ist CBD-Öl? Guillaume erklärte es mir so:

„CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol, ein aktiver Wirkstoff der Cannabis-Pflanze. Ein weiterer Wirkstoff ist Tetrahydrocannabinol, besser bekannt unter der Abkürzung THC. Darüber hinaus enthält die Cannabis-Pflanze über 100 weitere cannabinoide Inhaltsstoffe, die alle unterschiedliche Wirkungen haben. Der wichtige Unterschied zwischen CBD und THC ist: THC hat eine psychoaktive Wirkung. Es ist bewusstseinsverändernd und macht den Verwender high. CBD ist im Gegensatz dazu nicht psychoaktiv.

Wenn wir verstehen wollen, was CBD ist und wie es wirkt, sollten wir einen Blick auf den menschlichen Körper werfen: Das endogene Cannabinoide-System oder kurz ECS ist Teil unseres Nervensystems. Es funktioniert extrem ausgeklügelt. Kurz gesagt verfügt jede Zelle unseres Körpers über Rezeptoren, um mit anderen Zellen kommunizieren zu können. Rezeptoren senden und empfangen Nachrichten. Das ECS wurde nach den Wirkstoffen der Cannabispflanze benannt: Endocannabinoide sind körpereigene Botenstoffe, die an die gleichen Rezeptoren andocken wie die Phytocannabinoide der Cannabispflanze. 1988 fanden Wissenschaftler heraus, dass THC an CB-1 Rezeptoren im Gehirn andockt – das erklärt, warum man durch den Konsum von THC high wird. CB-1 Rezeptoren gibt es darüber hinaus auch im Rückenmarkt, im peripheren Nervensystem, in Organen, in Muskeln, in der Lunge und in den Genitalien. 1993 entdeckten Wissenschaftler die sogenannten CB-2 Rezeptoren in weißen Blutkörperchen, in der Milz, in Knochen, Haut und Nasenschleimhäuten. CB-2 Rezeptoren haben die wichtige Funktion, das Immunsystem zu regulieren. Und das wiederum ist äußerst wichtig, um Funktionsstörungen des menschlichen Körpers und andere Erkrankungen zu verhindern.


Unser Körper strebt ständig nach Homöostase – nach einer Ausgeglichenheit oder Balance. So lange unser Körper im Gleichgewicht ist, sind wir weniger anfällig für Krankheiten und unsere Selbstheilungskräfte sind stark. Ausgeklügelte Warnsysteme melden, wenn etwas aus dem Gleichgewicht gerät – aber auch, wenn ein gewünschter Effekt erreicht ist. Da die Phytocannabinoide der Cannabis-Pflanze den körpereigenen Endocannabinoiden so ähnlich sind, werden diese Wirkstoffe vom Körper schnell erkannt, aufgenommen und dorthin gesandt, wo die physiologischen Funktionen gerade aus dem Gleichgewicht sind.“


Aber ist CBD jetzt vielleicht auch nur eine Modeerscheinung? Hier die Antwort von Guillaume

:


„CBD ist mittlerweile wirklich sehr gefragt. Ich glaube, dass das auch so bleiben wird, da immer mehr Menschen am eigenen Leib die positiven Auswirkungen verspüren. Der Trend geht ja generell immer stärker zu einem gesunden Lebensstil und zu einer gesunden Ernährungsweise. CBD ist bekannt für seine natürlichen Inhaltsstoffe; wer es nutzt, muss also keine schädlichen Nebenwirkungen fürchten. Diese Tatsache wiederum senkt die Hemmschwelle, CBD auszuprobieren. Viele Celebrities nutzen CBD ganz offen, die Nahrungsmittelbranche hat CBD für sich entdeckt und mittlerweile auch die Kosmetikbranche. Hinzu kommt, dass CBD eine gute Option für Sportler ist: Sie verlangen ihrem Körper viel ab, müssen also ihren Körper und Geist gesund erhalten und pflegen – und dass ist genau das, was CBD tut!


Eigentlich kann jeder Cannabidiol einnehmen, sogar Kinder und Tiere. Die meisten bringen die Verwendung von CBD immer noch mit speziellen Krankheiten oder akuten Schmerzen in Verbindung, aber eigentlich könnte jeder CBD verwenden, da es frei von schädlichen Nebenwirkungen ist. Aber tatsächlich ist es so, dass der Löwenanteil der Verwender CBD nutzt, um gezielt mentale oder körperliche Beschwerden zu lindern.“

Nach allem, was mir Guillaume van de Laar über CBD gesagt hat, wurde mir klar, dass es sich um ein wirklich wertvolles Öl handelt und ich bin froh, dass mich Guillaume hat hinter die Kulissen schauen lassen.


In meinem nächsten Blogbeitrag werde ich verstärkt auf das Thema Angststörungen und CBD eingehen.

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