Melatonin. Wundermittel, oder einfach nur ein Hype?

In letzter Zeit gibt es immer mehr Produkte zu Melatonin. Es wird oftmals als DAS Wundermittel für einen erholsamen Schlaf angepriesen. Doch ist das, als Schlafhormon bekannte, Nahrungsergänzungsmittel wirklich so genial? Oder kann es vielleicht sogar mehr, als den Menschen nur gut einschlafen zu lassen?


Das schreit doch einfach danach, sich da einmal näher zu informieren und einen neuen Blogbericht darüber zu schreiben :-).


Zunächst einmal stellt sich die Frage, was genau Melatonin eigentlich ist und warum es inzwischen als so wichtig beworben wird.

Melatonin ist als Schlaf- oder auch Nachthormon bekannt. Es macht also müde, sorgt für eine kürzere Einschlafzeit und dafür, dass unser Schlaf-Nacht-Rhythmus besser funktioniert, wir also erholsamerer schlafen.


Aber Melatonin kann mehr als uns vor Schlafstörungen und Tagesmüdigkeit zu bewahren. So wird ein Melatoninmangel häufig mit Sodbrennen, Krebs und degenerativen Erkrankungen des Gehirns in Verbindung gebracht.


Melatonin wird insbesondere in der Zirbeldrüse, der Epiphyse (im Gehirn) gebildet. Der Melatoninspiegel steigt normalerweise abends an und sinkt dann morgens wieder. Wenn das Gleichgewicht gestört ist, kann das unangenehme Folgen haben…


Zum einen fehlt bei einem Mangel natürlich der gesunde Schlaf. Einmal Melatonin eingenommen, wissen Sie, wie angenehm es ist, wenn das Gedankenkarussell schnell gestoppt wird und man leise in den Schlaf gleitet. Und auch das Durchschlafen wird verbessert, bzw. die Wachphasen in der Nacht sind nicht mehr so häufig.

Melatonin und die freien Radikale

Melatonin stellt ein wichtiges körpereigenes Antioxidans dar, kann also freie Radikale eliminieren und Zellschäden verhindern, d.h. oxidativen Stress reduzieren. Aus diesem Grund wird es auch als beliebtes Anti-Aging-Mittel verwendet. Melatonin ist ein natürlich vorkommender Feind des Krebses, weil Krebszellen in seiner Gegenwart zum Glück nur schlecht gedeihen.

Melatonin als Jungbrunnen

Eine Studie der Berkeley University of California forschte im Jahre 2017 im Bereich der Wirksamkeit von Melatonin und stellte fest, dass ein guter Schlaf insbesondere im Alter als wahrer Jungbrunnen wirken kann.



Schutz des Gehirns

Melatonin kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden, so dass sich dort nicht nur das, im Gehirn gebildete, Melatonin befindet, sondern auch das außerhalb gebildete, bzw. über Nahrungsergänzungen eingenommene.


Studien haben ergeben, dass Melatonin die Nervenzellen im Gehirn schützt und das insbesondere dann, wenn der Körper starkem oxidativem Stress oder Entzündungen ausgesetzt ist (wie z.B. bei Parkinson, Alzheimer, Schlaganfall, Vergiftungen), so dass die Hoffnung wächst, dass man dem krankhaften Verlust von Nervenzellen entgegenwirken und degenerative Erkrankungen des Gehirns aufhalten kann.

Melatonin als Hilfe bei Sodbrennen

Dass Melatonin bei Sodbrennen helfen kann, war mir tatsächlich neu. Wie das funktioniert, ist eigentlich ganz einfach, denn das Schlafhormon hemmt die Magensäureproduktion und kontrolliert die Funktion des Schließmuskels zwischen Magen und Speiseröhre, wodurch es vor Schäden durch die Magensäure schützt.


Es ist nicht selten, dass Menschen, die unter Sodbrennen leiden, häufig auch Schlafstörungen haben. Sollte dies der Fall sein, wäre es ratsam, den Melatoninspiegel einmal zu erhöhen, möglicherweise auch durch Nahrungsergänzungsmittel, um sowohl dem Sodbrennen als auch der Schlaflosigkeit entgegenzuwirken. Sollten Sie bereits Säureblocker nehmen, ist es sinnvoll, diese bei einer zusätzlichen Einnahme von Melatonin langsam ausschleichen zu lassen.

Wie funktioniert das mit dem Melatonin als Schlafhormon?

Da Melatonin eng mit dem Cortisol zusammenarbeitet (Wachmacher- und Stresshormon), ist ein homogenes Zusammenspiel beider Faktoren entscheidend für einen guten Schlaf-Wachrhythmus. Tagsüber ist, wie gesagt, der Melatoninspiegel gering und steigt zur Nacht hin stetig an, bei jüngeren Menschen stärker, als bei älteren. Hierbei fördert die Dunkelheit die Bildung des Schlafhormons, wobei an Sommertagen der Spiegel meist geringer ist, als an Wintertagen. Gleichzeitig steigt der Cortisol-Spiegel an, wenn der Melatoninspiegel sinkt.


Was hat Melatonin mit Serotonin zu tun?

Wussten Sie, dass Melatonin aus Serotonin (dem bekannten Glückshormon) gebildet wird? Das erklärt, warum depressive Menschen mit einem extrem hohen Serotonin-Mangel, oftmals nach einer Weile auch an Melatonin-Mangel leiden. Da die Aminosäure L-Thryptophan den Rohstoff für die Herstellung des Serotonins darstellt, sollte man auch hier auf ein ausgewogenes Verhältnis achten.

Ist der Mangel an Melatonin einmal da, kann sich dieser z. B. in Schlafstörungen, Depressionen, Stimmungsschwankungen, Migräne, Sodbrennen, Gedächtnisschwäche, oder einer schnelleren Hautalterung äußern.


Auch steht ein Mangel des Schlafhormons in Verdacht, Erkrankungen wie Fibromyalgie, chronisches Erschöpfungssyndrom, Krebs, Alzheimer, Parkinson und viele andere degenerative Erkrankungen mit zu verursachen.


Es lohnt sich daher, einmal den Melatoninspiegel zu messen. Dies geht heute auch schon einfach über Test-Kits, die man online bestellen kann.


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Für weitere Fragen, schreiben Sie mich gerne an.

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