OPC direkt vom Bio-Winzer aus Südtirol

Aktualisiert: Feb 7





Vor einiger Zeit habe ich einen online-Vortrag von Anne Simons gesehen zum Thema OPC, der mich wirklich begeistert hat. Ich kannte OPC, Traubenkernextrakt, durch Robert Franz und habe es während meiner Krebserkrankung auch regelmäßig supplementiert. Ich wusste, dass es eins der stärksten Antioxitantien ist, die wir kennen, aber näher habe ich mich damit dann nicht beschäftigt. Der Vortrag hat mich dann aber doch neugierig gemacht, weil Frau Simons sehr anschaulich von den vielen Vorteilen berichtet hat, welche die Einnahme von OPC mit sich bringt. Ich kaufte mir zum Testen dann das Original OPC von Masquellier, dem Entdecker, kam mit einem kleinen Fläschchen OPC in flüssiger Form jedoch nur 14 Tage aus, denn im Winter benötigt man aufgrund des meist geringeren Konsum und auch geringerer Werthaltigkeit von Obst und Gemüse, Einiges mehr, als im Sommer. Ich bin zwar bereit, für Nahrungsergänzungen, wenn nötig, auch mal ein paar Euro mehr auszugeben, aber ich wollte dennoch einmal schauen, ob ich vielleicht auch eine andere gute Quelle ausfindig machen kann.


Nun findet man OPC massenhaft im Internet, aber meist in verkapselter Form oder Presslinge, was mich schon wieder stört, weil ich die naturbelassenen Nahrungsergänzungen bezüglich ihrer Bioverfügbarkeit weitaus mehr schätze.


Schließlich fiel mir ein, dass meine Nachbarin ihr OPC immer direkt bei einem Winzer bestellte, dessen Namen ich zwar nicht mehr wusste, aber ich recherchierte jetzt einfach selbst im Internet. Und hier stieß ich durch Zufall (wobei der Bio-Winzer und ich uns einig waren, dass es keine Zufälle gibt) auf einen Bio-Winzer aus Südtirol. „Das Bio.Weingut der exklusiven Genuss-Raritäten“ – so steht es in der Seite - mit einem sehr aussagekräftigen und sympathischen „Über mich“ gefiel mir sehr gut, so dass ich mich entschloss, ihm zu schreiben, um mehr über sein OPC zu erfahren.

So erfuhr ich, dass seine pilzwiderstandsfähigen Rebsorten bis zu 20 Mal mehr an verschiedenen Antioxidantien wie hauptsächlich OPC, aber auch Resveratrol, Glutathion, Rutin, Quercetin, Vitamin C enthalten als herkömmliche Rebsorten. Der menschliche Körper braucht Antioxidantien, gegen freie Radikale, d.h. als Zellschutz (freie Radikale entwenden den Zellen ein Elektron, welches sie wiederum radikal werden lässt. Antioxidantien geben freiwillig ein Elektron ab, ohne selbst radikal zu werden). Herr Sanin, der Winzer, ist allerdings kein Mensch, der sich mit halben Sachen zufriedengibt. So hat er mit Hilfe der Uni-Bozen sehr viel experimentiert, getestet und festgestellt, dass der Gehalt an Antioxidantien und Vitamin C am höchsten ist, wenn er durch die schonende und besondere Verarbeitung der Kerne und Schalen (dort ist das meiste Vitamin C und das Resveratrol) der Trauben für sein OPC aus Südtirol verwendet. Das ist das Besondere und setzt ihn von anderen OPC-Herstellern ab, was mich sehr beeindruckt hat, wie sehr er sich mit der Thematik auseinandergesetzt hat.


Das veranlasste mich natürlich zu der Frage, wie ein Winzer auf die Idee kommt, sich mit der Herstellung von OPC zu beschäftigen. Und so erfuhr ich, dass Herr Sanin aufgrund seiner Kinder den Weinanbau vor 21 Jahren auf Pilzwiderstandsfähige Traubensorten umstellte, welche er ohne Maschinen, ohne Traktor und ohne Pflanzenschutz kultiviert - weil er nicht wollte, dass seine Kinder im anliegenden Weinberg damit in Berührung kamen. Dass er damals ausschließlich rote Rebsorten wählte, war auch (k)ein Zufall. Diese enthalten nämlich um ein vielfaches mehr an Antioxidantien als weiße Traubensorten. Als Fleißaufgabe gab er biodynamische Präparate dazu (dynamisieren heißt, dass man, ähnlich wie bei der Homöopathie, die Wirksamkeit der Natur-Präparate potenziert). Hinzu kommen Bergkristalle, sodass ein ganzheitliches Prinzip entsteht und die Pflanzen rundum vital, harmonisch und energiereich wachsen können.


Beginnt man einmal mit einer neuen Kultivierung, stellt man schnell fest, dass sich die Dinge komplett anders weiterentwickeln. So veränderte sich plötzlich der ganze Weinberg. Es wuchsen wieder Kräuter, die beim Winzer Begeisterungsstürme weckte und ihn bewog, sich ein wenig mehr mit der Kräuterkunde – vor allem Wildkräuter auseinanderzusetzen. Wöchentlich begleitet er seine Gäste bei Wildkräuter-Führungen durch seinen „wilden Weinberg“. Mit der Beobachtung der ganzen Entwicklung rund um seinen Weingarten reifte zusehend die Idee in ihm mehr als nur Wein zu produzieren. Die neueste Kreation: die in Südtirol und in Italien exklusive Rarität – das Traubenblätter-Patè. Nach 2 Jahren Zulassungsprozedere durch das Lebensmittelministerium in Rom durfte er es 2020 in den Markt bringen. Parallel kam die Uni Bozen, die seine Tätigkeit im Bereich des Bioanbaus mit großem Interesse verfolgt hatte, auf ihn zu, um ihn bei der Herstellung des OPC zu begleiten. 2 Jahre dauerte die Zusammenarbeit, bis das heutige Produkt entstanden ist.


Es interessierte mich, warum Herr Sanin sich so gegen eine Verkapselung des OPC-Pulvers wehrte. Auch hierzu hatte er die passende Antwort parat, was mir zeigte, dass er sich wirklich außerordentlich intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt hat. Über das Einspeicheln des OPC-Pulvers werden die Enzyme durch unseren Speichel aktiviert und somit vom Organismus besser verwertet. Kapseln schluckt man lediglich, so dass eine Aktivierung gar nicht erst stattfindet. Hinzu kommt natürlich die Tatsache, dass OPC das Vitamin C für seine Bioverfügbarkeit benötigt und dieses erst durch Wasser gelöst wird. Oberste Priorität ist auch das OPC aus Südtirol nicht mit Speisen zu vermischen – weil es sich sonst im Verdauungstrakt mit Proteinen bindet und dann nicht mehr so frei verfügbar ist. Wir sehen hier also wieder einmal eindrucksvoll, dass die Natur ein stetiger Kreislauf ist, in dem alle Vorgänge perfekt ineinandergreifen. Möchten wir den Körper von außen unterstützen, müssen wir dafür sorgen, dass dieser Eingriff auf einem möglichst naturnahen Wege erfolgt.

Nun wusste ich, warum das OPC aus Südtirol des Herrn Sanin so gut war, aber was genau zeichnet OPC eigentlich aus? Ist es wirklich so ein Wundermittel, sodass man vielleicht sogar auf einige andere Nahrungsergänzungsmittel verzichten kann? Ich bin immer ein Befürworter von guter Ernährung, die man lediglich mit den nötigsten Supplementen unterstützen sollte. Aber ich hätte auch nichts dagegen, wenn ich sogar noch weniger zusätzlich benötigen würde. Deshalb ging ich der Sache etwas genauer auf den Grund.


Als Antioxidans verringert OPC zum einen Gewebeschäden durch freie Radikale und ist damit sogar um ein Vielfaches wirksamer als Vitamin E, verstärkt zusätzlich die Wirkung des Vitamin C und schützt sogar unser Gehirn und unser Nervengewebe mit seiner fast einzigartigen Fähigkeit, die Blut-Hirnschranke zu überwinden. Letztere Fähigkeit besitzen lediglich Curcuminoide, d.h. Bestandteile des Curcuma nochmal ausgeprägter, womit sie als besonders wirksam bezüglich hirnorganischen Erkrankungen wie MS, Parkinson, Alzheimer oder Hirntumoren, gelten (Curcuma wird daher das nächste sein, das ich einmal etwas genauer unter die Lupe nehmen werde).

Als ebenfalls genial sehe ich die Fähigkeit des OPC, das Immunsystem zu stärken, Entzündungen zu reduzieren und die Blutzirkulation zu verbessern, womit man Symptome von Arthritis, Diabetes und Schlaganfall lindern und gleichzeitig den Körper vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs schützen kann. Welche pflanzlichen Nährstoffe bieten so viel Schutz und Hilfe? Ich kenne tatsächlich keine.

Vielen Menschen wird es sicherlich auch gefallen, dass OPC die Fähigkeit besitzt, sich an Kollagen zu binden wodurch es die Verjüngung des Gewebes unterstützt und die Beweglichkeit verbessert. Damit stellt OPC das beste von innen einzunehmende Kosmetikum dar, das es gibt.


Beim Verzehr des OPC gibt es jedoch Einiges zu bedenken. So sollten Sie OPC immer fernab der Malzeiten einnehmen und das Pulver gut einspeicheln oder in einer Tasse etwas einweichen lassen. Nach dem Schlucken sollten Sie ein bisschen Wasser einnehmen für die wasserlöslichen Vitamine C und B (bitte wirklich nur ein wenig Wasser). Herr Sanin empfiehlt etwa 1 bis 1,5 TL am Tag, je nachdem, welchen Belastungen der Körper gerade ausgesetzt ist und wie hoch der Konsum an frischem Obst und Gemüse derzeit ist. Meist ist der Bedarf im Winter höher, als im Sommer. Gut wäre es, um den genauen Bedarf abklären zu können, wenn Sie hierzu einen Kinesiologen aufsuchen würden, damit dieser einmal austestet, wieviel OPC für Sie angeraten wäre.

Einzig und allein auf meine Frage: Welche Menge sollte ich vom OPC nehmen? - konnte mir Sanin keine klare Antwort geben: Er wisse nicht was jemand gerade an Menge und an werthaltigem Obst und Gemüse zu sich nimmt, ob Entzündungen, sonstige Beschwerden oder Defizite, oder Stress den Organismus belasten und somit mehr freie Radikale bilden. Im Normalfall könnte es im Winter und Frühling (ca. 1-2 Teelöffel) das Doppelte an Menge als im Sommer und Herbst sein. Dies und ebenso der idealste Tageseinnahmezeitpunkt könnte durch kinesiologischen Test eruiert werden.


Ich finde, das sind eine ganze Menge Vorteile, weswegen ich mich für OPC entschieden habe. Bitte achten Sie aber immer auf die Qualität des OPC, genau wie bei allen anderen Nahrungsergänzungen. Der Markt ist mittlerweile extrem gewachsen und damit auch die schwarzen Schafe. Nicht der Preis ist entscheidend, sondern schlichtweg die Qualität. Bedenken Sie, dass Sie nur die eine Gesundheit haben und die unbezahlbar ist. Bei Fragen, gebe ich gerne Hilfestellung.

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