Ordnung beherrscht das Chaos, oder wie heißt das gleich?

Ich habe mich immer gefragt, wie man das hinbekommt mit dem gesunden, frischen Kochen für die Familie und dem begrenzten Zeitrahmen einer berufstätigen Mutter?


Da ich selber zwei Kinder habe, weiß ich, was es heißt, organisiert zu sein. In der Küche hatte ich mit der Organisation aber so meine Schwierigkeiten...


Das fing bereits morgens mit der Frage an: was koche ich heute... und ging weiter mit der Überlegung: was habe ich im Haus? Weil das Mittagessen bei mir so „unverhofft“ kam, griff ich immer wieder auf meine Standardvariante zurück: einmal Nudeln, einmal Reis, einmal Kartoffeln, einmal Fisch, 1-2 Mal Fleisch und täglich eine Handvoll Gemüse. Klingt doch eigentlich auch ganz gut... oder? Das Problem war einfach, dass die Gerichte sich dann auch schnell wiederholten, und dass ich, weil Männer ja gerne Fleisch in der Suppe und auch sonst gerne haben, viel zu oft Würstchen oder Fleisch ins Essen integrierte.


Das änderte sich mit der veganen Küche natürlich, aber da ich dieser Kochkunst noch nicht wirklich mächtig war, dauerten die Gerichte um ein Vielfaches länger, als das, was ich vorher zubereitet habe... Das konnte ich auf Dauer mit meinem Job nicht vereinbaren. Was also tun?


Zunächst mussten die Gerichte aus den veganen Kochbüchern „restauriert“ werden, d. h. angepasst an Kinder (die leider nicht immer vorbildlich alles essen was auf den Tisch kommt) und auf die mangelnde Zubereitungszeit der Hausfrau (des Hausmannes). Statt der dekorativen „Stäpelchen“ von Attila Hiltmann (den ich übrigens wirklich bewundere für das was er als Wegbereiter der veganen Ernährung alles geschafft hat) wurde dann alles einfach direkt in einem Arbeitsgang zubereitet und auf den Tellern verteilt. Wichtig ist beim veganen Kochen, dass man sich die Grundnahrungsmittel wie Mandel- oder Cashewmus, Soja- oder Hafersahne, gleiches bezüglich Milch, Gewürze wie Kurkuma und Curry, vorab kauft. Die Investition ist schon recht ordentlich, weil man wirklich bei Bio bleiben sollte (denn, wenn schon gesund, dann auch richtig). Ein Vergleich schadet aber sicher nicht.


Der nächste wichtige Punkt ist meiner Meinung nach ein Wochenplan. Der hat mir letzten Endes extrem viel Zeit gespart. Ich mache diesen oft gemeinsam mit der Familie. Das klappt eigentlich immer ganz gut. Am Anfang haben sie noch gesagt: „Ist mir egal, was es gibt...“ Aber wenn sie dadurch mehrfach Gerichte essen mussten, die sie nicht mochten, änderte sich das sehr schnell.

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