Quinoa als Schmerzmittel?

Da Vitamin B2 die Energieproduktion innerhalb der Zellen verbessert und damit den Energiestoffwechsel im Gehirn und den Muskelzellen fördert, kann Quinoa sich positiv auf Kopfschmerzen und sogar Migräne auswirken. Des Weiteren entspannt sein hoher Gehalt an Magnesium die Blutgefäße und beugt den migränetypischen Gefäßverengungen vor.

Auch scheint die in der Quinoa in ausreichendem Maße enthaltene Aminosäure Tryptophan Migräneattacken minimieren zu können, da Migräne anscheinend häufig durch einen Mangel an dieser Aminosäure hervorgerufen wird. Dem Tryptophan-Haushalt kommt zugute, dass Quinoa reichlich Magnesium, Zink, B- und C-Vitamine sowie Omega-3-Fettsäuren enthält, die für die Tryptophansynthese (hierbei werden Serotonin und Melatonin gebildet) benötigt werden. Melatonin und Serotonin wiederum regulieren u. a. die Schmerzwahrnehmung. Und schon schließt sich der Kreis wieder.



Somit kann Quinoa also nicht nur dafür sorgen, dass Sie weniger Schmerzattacken haben, sondern diese auch minimieren, bzw. das gesamte Schmerzempfinden positiv beeinflussen.

Vielleicht verstehen Sie jetzt, warum mich Quinoa so sehr begeistert. Früher litt ich regelmäßig an Kopfschmerzen während der Menstruation. Da Quinoa aber aus meinem Speiseplan nicht mehr wegzudenken ist, ich tierische Produkte fast komplett weglasse und sehr viel Gemüse zu mir nehme, habe ich seit Monaten keine Kopfschmerzen mehr gehabt.

Vielleicht konnte ich mit den vorausgegangenen Informationen zur Quinoa Ihr Interesse zu dessen reichlicher Verwendung in Ihrem Speiseplan wecken.

Anhand der folgenden Quinoa-Rezepte können Sie dessen gesunde Vielfalt nun selbst ausprobieren. Viel Spaß beim Kochen!

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