Quinoa – ein extrem vielfältiges Nahrungsmittel

Welche Quinoasorten gibt es?


Es gibt drei Sorten Quinoa, die schwarze, die rote und die weiße. Sie unterscheiden sich kaum im Nährstoffgehalt. Die rote Quinoa hat beispielsweise nur einen etwas höheren Anteil an Phenylverbindungen (diese stärken das Immunsystem). Ansonsten kommt es bei der Wahl der Quinoasorte auf das Gericht und den persönlichen Geschmack an. Es gibt Quinoa inzwischen fast überall zu kaufen, nicht mehr nur im Supermarkt. Wie immer würde ich hier aber auch auf Qualität aus biologischem Anbau achten.


Welche Vorteile hat Quinoa gegenüber Reis und Co.?


Man kann diese kleinen Samen wirklich als Powerlebensmittel bezeichnen, weil sie im Vergleich zu anderen einfach viel mehr wichtige Nährwerte enthalten. So liefert Quinoa allein rund 8 mg Eisen, das sind erheblich mehr, als jedes andere Getreide aufweist (ausgenommen Hirse). Beim Protein liegen Quinoa, Reis und Vollkornnudeln (ohne Ei) fast gleichauf mit etwa 12 g je 100 g (Quinoa weist bis zu 14 g auf), aber beim Magnesium liefert Quinoa ca. 275 mg je 100 g, während Reis nur 64 mg und Vollkornnudeln (ohne Ei)


75 mg liefern. Beim Phosphor liegt Quinoa bei 320 mg, Reis bei 120 mg und Vollkornnudeln bei 265 mg je 100 g. Beim Kalium ist der Unterschied sogar noch gravierender. Quinoa liefert 800 mg, während Reis und Vollkornnudeln lediglich


103 mg liefern. So lässt sich alleine mit 100 g Quinoa die Hälfte des Tagesbedarfs eines Erwachsenen an Mangan, Eisen und Magnesium decken. Auch beim enthaltenen Kalzium und Zink übertrifft Quinoa Reis und Vollkornnudeln sehr eindeutig.

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