Veganer leiden unter Eisenmangel?

Veganer leiden unter Eisenmangel - dies hört man zumindest immer mal wieder. Ich habe eigentlich im Freundes- und Bekanntenkreis eher die Feststellung gemacht, dass sich Vegetarier oder Veganer viel mehr mit dem beschäftigen, was sie zu sich nehmen, sich genau überlegen, was sie kochen, um sich ausgewogen zu ernähren und fast ausschließlich zu frischen Produkten greifen. Natürlich hat die Industrie auch hier einen Markt für sich entdeckt und bietet inzwischen eine Vielzahl von Fertiggerichten wie vegane Burgern, veganen Käse o.ä. an, von dem man besser die Finger läßt, oder aber genau auf die Inhaltsstoffe schaut. Industriell gefertigten Nahrungsmitteln, egal ob vegan oder nicht, liegt stets die Tatsache zugrunde, dass diese Nahrungsmittel haltbar gemacht werden müssen, und dafür benötigt man eben Konservierungsstoffe, die auf Dauer alles andere als gesund oder figurfreundlich sind. Ausserdem sorgen zahlreiche Geschmacksverstärker dafür, dass der vegane Burger überhaupt nach Fleisch schmeckt. Sicherlich gibt es hier mittlerweile auch gute und gesunde Alternativen. Da muss man sich wohl oder übel die Mühe machen und diverse Angebote auf Herz und Nieren testen, um nicht auf eine bloße Marketingstrategie hereinzufallen.


Richtige Vitalstoffe finden Sie aber sicherlich nur in frisch zubereiteten Lebensmitteln und daher sollte das einfach auch den größten Teil Ihrer Küche ausmachen – je frischer, desto besser. Das klappt nicht immer, aber könnte ja immer mehr klappen :-).


Zum Thema Eisen hat man übrigens herausgefunden, dass die Eisenschwemme bei übermäßigem Fleischverzehr die Herzinfarktrate mehr als verdoppelt. Also sollte man nicht immer die Veganer in die Ecke der schlecht und mangelernährten Menschen schieben.

Sehr gute Eisenquellen, die außerhalb von Fleisch liegen, finden wir in Weizenkleie, Kürbiskernen, Sojabohnen (die haben richtig viel) und Sesam (Ich liebe den Geschmack von Sesam :-)), Amaranth, Hirseflocken, Linsen, Leinsamen, Pfifferlinge, Kichererbsen, Kidneybohnen, weiße Bohnen, grüne Erbsen, Tofu, Spinat, Datteln, Rosinen, Kaki, Fenchel, getrocknete Feigen, getrocknete Apfelringe, Feldsalat, Möhren, um nur einige der wichtigsten zu nennen. Also, ich würde mal sagen, dass sind schon einige gute Quellen, selbst wenn man das ein oder andere Lebensmittel nicht mögen sollte.


Bei den Gewürzen liegen übrigens Thymian und Ingwer ganz weit vorn, was die Eisenversorgung angeht.



Man kann sich auch sehr gut einen leckeren, eisenreichen Saft mixen. Besonders im Winter bekommen Sie dadurch einen wahren Vitaminkick. In dem Saft könnten Sie Möhren, schwarze- oder rote Johannisbeeren, rote Bete, Holunderbeeren, Brombeere oder Maulbeere verarbeiten. Sehr gut für die bessere Aufnahme des Eisens ist es, zusätzlich Vitamin-C-reiches Obst wie Orangen oder Zitronen, bzw. Kiwi oder Cranberries und Aroniabeeren hinzuzufügen.

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