Was bedeutet eigentlich „Übersäuerung“?

Bei vorliegender „Übersäuerung“ im Organismus besteht ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt.


Es gibt Bereiche im Körper, die müssen sauer sein (z. B. Scheidenmilieu, Dickdarm), und Bereiche, die basisch sein sollten (z. B. Blut, Dünndarm, Zwischenzellflüssigkeit), um fehlerfrei funktionieren zu können. Der Körper ist in der Regel in der Lage, das Gleichgewicht beizubehalten, durch Atmung, Verdauung und die Hormonproduktion.


Zu viel des „Schlechten“ jedoch sorgt für einen Überschuss an Säure, womit die Probleme dann beginnen: Als basenbildende Mineralien gelten Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen, die wir über die Nahrung aufnehmen. Nehmen wir aber zu viele säurebildende Produkte zu uns (tierische Eiweiße aus Eiern, Fleisch oder Wurst, Sojaprodukte, Milchprodukte, Teigwaren mit hohem Weißmehlanteil, Zucker, Alkohol, Nikotin, Lebensmittelzusatzstoffe), und zu wenig Basen (Gemüse), reichen die Mineralien nicht aus, um diese zu neutralisieren. Da der Körper aber alles tun wird, um den „Motor“ weiterlaufen zu lassen, geht er an die Mineraldepots in den Knochen, Nägeln, Haaren oder Knorpel. Die Folgen liegen auf der Hand: Haarausfall, Antriebslosigkeit, Kopf- und Gelenkschmerzen (Arthrose, Arthritis, Osteoporose). Und zu allem Überfluss werden die Säuren, die auch mit den Mineralien aus den Depots nicht abgebaut werden konnten, als Schlacken zwischengelagert. Dies kann überall im Körper sein. Im Bindegewebe sorgen sie beispielsweise für Falten und Cellulite, in den Blutgefäßen zu Verengungen, die wiederum zu Bluthochdruck und Schlaganfällen führen können.

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