Wie ich dem Krebs begegnete

Auszug aus meinem Buch "Du gehst mir auf den Keks, Krebs."


Als ich die Diagnose Krebs erhalten habe, wollte ich mehr über diese Krankheit wissen, u. a. wie sie sich ausbreiten und wie der Tumor wachsen konnte. Auch wollte ich Kenntnisse über mögliche Strategien erlangen, um das Geschehen positiv beeinflussen zu können. Doch wie sollte ich anfangen? Lässt sich wirklich selbst etwas ändern an einer so gravierenden Erkrankung? Zunächst überwiegt sicherlich die Angst, dass man diese, möglicherweise, todbringende Krankheit hat und nicht nur ihr, sondern auch den Ärzten hoffnungslos ausgeliefert zu sein scheint (Ich sage hier bewusst „scheint“, denn ich bin heute fest davon überzeugt, dass man nichts einfach nur hinnehmen und akzeptieren muss, man hat immer eine Wahl). Leider können sich Krebszellen in einem bestimmten Milieu sehr schnell vermehren und haben auch eine schnellere Zellteilungsrate als gesunde Zellen, was deren Bekämpfung nicht gerade erleichtert und meinen Mut auch oftmals sinken ließ. Wichtig ist zunächst aus meiner Sicht, dass man sich klar macht, dass viele Wege zum Ziel führen und nicht einer alleine der richtige sein wird. Das ist auf der einen Seite schwierig, weil man entscheiden muss, für welche Wege man sich entscheidet, auf der anderen Seite aber auch eine positive Nachricht, da man sich sicher sein kann, dass jedem genügend Wege offenstehen. Denn nicht jeder Weg ist auch für jeden gleichermaßen gut geeignet. Auch hier sollte man also holistisch (ganzheitlich denken). Es reicht z. B. nicht, sich einfach nur gesund zu ernähren, wenn man weiterhin unter Stress steht. Auch wenn man einen enormen Mangel an Mineralien und Spurenelementen hat, reicht oftmals nur die gesunde Ernährung ebenfalls nicht aus, weil die Nahrungsmittel der heutigen Zeit wesentlich weniger Mineralien enthalten als noch vor 50 Jahren. Sicher kennen Sie auch die Redensart, dass man heute fünf Äpfel essen muss, um die gleichen Vitamine zu bekommen, die man vor 50 Jahren noch in nur einem Apfel vorfand. In den seltensten Fällen ist es nur ein einzelner Faktor, der uns zur Erkrankung geführt hat. So können Stress, Übersäuerung und eine falsche Ernährung zusammenkommen und möglicherweise spielen auch noch toxische Belastungen z. B. aus Kosmetikartikeln oder der Umwelt eine Rolle. Sowohl im Negativen als auch im Positiven greifen also die einzelnen Wege wie Zahnräder ineinander und sorgen am Ende dafür, dass das Uhrwerk schlussendlich ordnungsgemäß funktioniert oder es irgendwo hakt. Und unsere Aufgabe besteht nun darin, herauszufinden, wo das Problem ursächlich seinen Anfang gefunden hat, um schließlich die nachfolgend entstandenen Schäden ausfindig machen und lösen zu können.


Klingt einfach und irgendwie auch wieder nicht, denn im Falle beispielsweise einer Krebserkrankung steht der/die Betroffene vor der Frage der für ihn/sie bestmöglichen Behandlungsstrategie. Üblicherweise wird uns der Arzt zunächst eine Operation anraten und anschließend verschiedene Behandlungswege aufzeigen, die oftmals Bestrahlung und/oder Chemotherapie beinhalten, bzw. diverse Medikamente. Oftmals wird eine Chemotherapie bereits vor der Operation empfohlen, um den Tumor zu verkleinern und eine bessere Chance zu haben diesen komplett zu entfernen, so wird es zumindest von den Ärzten erklärt. Aber es gibt immer zusätzlich oder alternativ die Möglichkeit, andere Heilmethoden zu wählen. Häufig ist hier die Unwissenheit bei allen Beteiligten (auch den Ärzten) groß, so dass ich letztere mit diesem Buch ein wenig auflösen und Anregungen zu gesundheitsfördernden Schritten aufzeigen möchte. Ich möchte Ihnen auch ein wenig Mut zu geben und den Glauben an sich und ihre eigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung stärken. Ich habe mit der Erfahrung, fest an mich zu glauben und mich hinsichtlich der Krebserkrankung zu informieren, bisher viel erreicht, wodurch ich fest davon überzeugt bin, dass dies auch Ihnen gelingen wird. Welchen Weg Sie letzten Endes gehen, entscheiden Sie selbstverständlich ganz alleine, nicht die Ärzte, kein noch so ausgefeilter Ratgeber und auch nicht ich. Eine Freundin von mir, die vor mir an Brustkrebs erkrankte, sagte einmal zu mir, dass sie meinen Mut bewundern würde und sie sich selbst nicht getraut hätte, nur den alternativen Weg zu gehen. Denn bei Ihr kam erschwerend hinzu, dass ihre Lymphknoten (über das Lymphsystem werden unsere Gifte und Stoffwechselendprodukte abtransportiert, so dass sich auf diesem Wege auch Krebszellen sehr schnell im gesamten Organismus ausbreiten können) bereits befallen waren. Sie hat sich schulmedizinisch mit Bestrahlung, Tabletten und anschließender Chemotherapie behandeln lassen und unterstützend alternative Heilmethoden angewandt, bzw. führt diese auch noch fort. Für mich wäre ihr Behandlungsweg keine Möglichkeit gewesen, da ich zu viele Nebenwirkungen in den Methoden der Schulmedizin gesehen habe und mich diesen daher nicht aussetzen wollte. Letzten Endes habe ich mich dennoch für eine Operation des Tumors entschieden. Hier z. B. hatte auch ich nicht den Mut zur Bekämpfung lediglich alternative Heilmethoden anzuwenden. Vielleicht hatte ich zu diesem Zeitpunkt innerlich doch noch einige unbewusste Zweifel an den alternativen Methoden, und vor allem habe ich noch zu sehr an die Allmacht der Ärzte geglaubt. Im Nachhinein denke ich, dass ich es vielleicht ohne Operation hätte versuchen sollen, weil ich heute weiß, was man fast alles aus eigener Kraft leisten kann und inzwischen auch von vielen Menschen gelesen und gehört habe, die Ihren Krebs wirklich komplett ohne Schulmedizin bekämpfen konnten (und das oftmals trotz schlechtester Prognosen von Seiten der Ärzte). Natürlich haben Sie recht, wenn Sie sagen, dass man eine schwere Krankheit wie Krebs nicht immer besiegen kann, und natürlich haben Sie auch recht, wenn Sie sagen, dass ich selbst den Krebs ja noch gar nicht so lange besiegt habe (Ende 2017) und deshalb gar nicht wissen kann, ob er nicht doch nach einigen Jahren zurückkehren wird. Ich kann Ihnen aber aus voller Überzeugung sagen, dass ich für mein Empfinden bisher den richtigen Weg eingeschlagen habe. Einen Weg, mit dem ich sehr gut, bzw. sehr viel besser als vorher, leben kann. Was das Schicksal am Ende für mich bereit hält weiß ich nicht. Aber ich weiß ganz sicher, dass ich eine Bestrahlung mit ihren Nebenwirkungen und der Wahrscheinlichkeit von erneutem Krebs und Tabletten, die ebenfalls die Nebenwirkung einer erhöhten Krebswahrscheinlichkeit an anderer Stelle mit sich führen (auf dieses Thema werde ich an späterer Stelle nochmals eingehen), nicht als den richtigen Weg hätte akzeptieren können. Weiterhin wäre eine Chemotherapie, bei dem mein komplettes Immunsystem auf null gesetzt worden wäre und bei der man sich wochenlang schlecht fühlt, bzw. mehr schlecht als recht am normalen Alltag teilnehmen kann und teilweise auch im Nachhinein noch mit den Nebenwirkungen kämpfen muss, für mich in keinem Fall eine Option gewesen. Es steht jedem frei, seinen persönlichen Weg zur Heilung zu finden. Für die einen ist es der schulmedizinische Weg, für die anderen der alternative, bzw. vielleicht auch eine Mischung aus Beidem. Informieren Sie sich einfach ausgiebig und lassen sich von niemandem in irgendeine Richtung drängen, bei der Sie möglicherweise kein gutes Bauchgefühl entwickeln konnten. Denn das wird garantiert nicht Ihr Weg sein.

7 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen