Wie kann man der Volkskrankheit Arthrose begegnen?


Irgendwann fängt es wohl bei jedem an… das Altern. Aber doch nicht bei mir!? Leider doch. Bis zum 42ten Lebensjahr war alles top. Ich hatte mittlerweile Familie, 2 Kinder, damals 10 und 13, war immer sportlich, lebte eigentlich ziemlich gesund. Trotzdem bekam ich irgendwann Schmerzen im Knie, die soweit gingen, dass ich mich nicht mehr hinknien konnte und beim Treppensteigen einen stechenden Schmerz verspürte.

Danach begann die Odyssee der Wanderung durch zahlreiche Arztpraxen. Einer der Ärzte war ein Bekannter von mir und meinte, das wäre alles kein Problem, ist Verschleiß, aber „wir können Dir Schmerzmittel und Physiotherapie verschreiben, zahlt ja alles die Kasse“ (Anm.: Ich bin privat versichert). Der nächste Arzt machte wirklich zunächst einen guten Eindruck. Er meinte, wir müssten erstmal Ursachenforschung betreiben, was ja schon mal sehr vernünftig klang. Er schickte mich direkt zum MRT, wo heraus kam, dass es sich um einen Knorpelschaden handelte, der möglicherweise durch eine frühere Verletzung zustande kam. Er verschrieb mir Einlagen, Elektromassagen und Hyaluronsäurespritzen ins Knie. Alles teure Behandlungen, die mich leider aber nicht weiter brachten. Die Spritzen sorgten dann dafür, dass das Knie weniger schmerzte, aber bei Überbelastung jetzt dick wurde. Auch nicht besser…

Ich ging dann zu einem Arzt ins Krankenhaus, weil der Orthopäde meinte, dass man vielleicht doch mal eine Arthroskopie machen sollte, um Knorpelreste zu entfernen und genau zu schauen, wie stark der Schaden sei. Der dortige Arzt erklärte mir das Ganze und meinte aber, er würde eine solche Untersuchung an meiner Stelle nicht machen, weil der Schaden größer sein könnte als der Nutzen. Diese Ehrlichkeit gefiel mir schon mal. Zum Schluss wollte er mir dann allerdings Globulis gegen die Schmerzen empfehlen, womit für ihn das Thema dann auch erledigt war. Das sollte es jetzt gewesen sein? Etwas machen lohnt nicht und die Schmerzen kann man bekämpfen?!

Mein trauriges Resumè lautet daher: alle Ärzte wollten eigentlich nur an mir verdienen und meine Schmerzen lediglich unterdrücken, nicht aber heilen, was letztendlich irgendwann auf eine Knieoperation hinausgelaufen wäre. Das war nicht das, was ich mir vorgestellt habe, denn mit 42 wollte ich weder mit meinem Sport (Kickboxen, Joggen, Fitnessstudio) aufhören, noch mit ständigen Schmerzen herumlaufen.

Mittlerweile hatte sich zum stechenden Schmerz (der einige Zeit nach den Spritzen wieder auftauchte) und dem dicken Knie dann auch ein Knirschen dazugesellt, so dass es vorbei war mit dem „auf Leisen Sohlen die Treppe herunter schleichen“.

Da gab es nur eins, ich musste selbst mal etwas mehr recherchieren, denn mit dem Thema Arthose hatte ich mich bis dato noch nicht beschäftigt. Ich bin Autodidakt, daher fällt es mir nicht schwer, mir Wissen über Bücher und Recherche anzueignen. Mit meinem neu erlangten Wissen ging ich dann stolz zum Orthopäden und fragte ihn, was er von einer Entsäuerung des Körpers durch eine Ernährungsumstellung, die u. a. aus dem Verzicht von Fleisch bestehen sollte, halten würde. Er antwortete: „Können Sie machen“. Das wars! Definitiv nicht die Antwort, die ich erwartet hatte, aber zumindest eine Bestätigung meiner Idee, dass eine Umstellung der Ernährung helfen könnte.

Hier muss ich sagen, dass eine Umstellung der Essgewohnheiten sicher nicht sehr schnell zum Ziel führen wird, aber dennoch die beste Möglichkeit darstellt, dem Körper langfristig zu helfen. Eine Heilpraktikerin sagte mal zu mir: „Der Körper hat Jahre gebraucht, um in diesen schlechten Zustand zu kommen, da muss man ihm schon ein bisschen Zeit geben, zum alten Zustand zurückkehren zu können.

Warum jetzt eigentlich die Säuren aus dem Körper bringen, wenn man Arthrose hat? Hierzu muss ich anmerken, dass eine Übersäuerung wissenschaftlich noch nicht als Ursache für Arthrose anerkannt ist, aber eigentlich alle Anzeigen dafür sprechen. Denn. Entsäuern Sie den Körper, werden die Beschwerden schlagartig besser.

Es gibt diverse Lebensmittel, die zur Übersäuerung beitragen. U. a. zählen dazu tierische Lebensmittel, und Backwaren aus Auszugsmehlen. Aber auch diverse andere Lebensmittel wie Ei, Senf oder Reis tragen zu einer Übersäuerung bei. Auch Stress ist ein entscheidender Faktor für eine solche. Und, mal ehrlich, wer ist heutzutage nicht gestresst? (Eine Liste säure- oder basenbildender Lebensmittel kann gerne kostenlos bei mir angefordert werden)

Grundsätzlich sollte in unserem Körper ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen bestehen. Und zwar sollten Sie in etwa 2/3 basenbildende und 1/3 säurebildende Lebensmittel zu sich nehmen. Aufgrund der Tatsache, dass wir heute viel weniger Zeit zum Kochen und für eine gesunde Ernährung haben, erweist sich dieses Ziel oft als schwer zu erreichen.

Normal haben wir ja glücklicherweise unsere Ausscheidungsorgane, die dafür sorgen, dass übermäßige Säuremengen ausgeschieden werden. Sind diese allerdings überlastet, lagert der Körper sie zwischen und zwar an Stellen, wo sie zunächst keine Abläufe stören. Z. B. im Bindegewebe, den Blutgefäßen oder den Gelenken. Welche Lagerstätten der Körper wählt scheint zufällig zu sein. Auf Dauer stören die Schlacken aber beispielsweise den Stoffwechsel im Gelenk oder dem Körper, so dass dieser versucht, die Fremdkörper auszuscheiden. Und das macht er dann mit Hilfe von Entzündungen. Die chronische Unterversorgung mit Mineralstoffen verhindert schließlich den Neuaufbau des Knorpels, wodurch letztendlich eine Arthrose entsteht.

Das war doch schon mal eine wichtige Baustelle, die ich angehen konnte. Folglich stellte ich meine Ernährung extrem um, verzichtete auf Fleisch und Milchprodukte und näherte mich damit immer mehr der veganen Lebensweise, ohne mir dessen bewusst zu sein.

Ich merkte schnell, dass sich mein Gesundheitszustand verbesserte und die Knieprobleme nach einigen Wochen sehr viel besser geworden sind. Damit war für mich klar, dass ich an dem Thema der Ernährung in Zusammenhang mit der Entstehung von Krankheiten dran bleiben würde.

Der Beginn eines neuen Abschnittes in meinem Leben war geboren und es sollte in den nächsten Wochen und Monaten noch sehr spannend werden in meinem Leben.


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